Zahlreiche deutsche Unternehmen schlecht auf Cyber-Attacken vorbereitet
Laut einer neuen Studie von KPMG in Deutschland bleibt die Cybersecurity-Reife deutscher Unternehmen trotz hoher strategischer Priorität gering: Nur 24 % schaffen die höchste Sicherheits-Reife-Stufe, selbst wenn fast 70 % der großen Unternehmen ihre Sicherheitslage als „fortgeschritten“ einstufen.
Die Analyse zeigt erhebliche Lücken bei der Transparenz über die eigene IT-Landschaft, der Asset-Inventarisierung und beim Digital Identity Management. Ein Drittel der kleineren Firmen hat keine vollständige Übersicht über die eigenen Systeme, was die Reaktionsfähigkeit bei Vorfällen und regulatorische Compliance erheblich erschwert. Zugleich planen viele Unternehmen den Einsatz von KI-gestützten Abwehrsystemen, befinden sich dabei aber oft noch in einer frühen Implementierungsphase.
Für Sicherheitsdienstleister wie proSicherheit bedeutet diese Studienlage: Die Nachfrage nach Cyber-Security-Assessments, IT-Risk-Beratung, Awareness-Schulungen und operationaler Unterstützung – auch in hybriden Einsatzszenarien – wird weiter wachsen. Unternehmen, die physische und digitale Sicherheitsmaßnahmen integrieren, erhöhen nicht nur ihre Resilienz, sondern verbessern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit im Zeitalter digitaler Bedrohungen.

