Sicherheitswirtschaft fordert stärkere Einbindung beim Schutz kritischer Infrastruktur
Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) fordert eine stärkere Einbindung privater Sicherheitsunternehmen beim Schutz kritischer Infrastruktur und der inneren Sicherheit.
Im Rahmen einer Branchenveranstaltung in Berlin diskutierten Vertreter aus Politik, Behörden und Sicherheitswirtschaft über zukünftige Herausforderungen im Bereich Sicherheitslage, Resilienz und Wirtschaftsschutz. Dabei wurde deutlich, dass private Sicherheitsdienstleister zunehmend systemrelevante Aufgaben übernehmen. Besonders in den Bereichen Werkschutz, Objektschutz, Zugangskontrolle, Alarmverfolgung und Veranstaltungssicherheit arbeiten Unternehmen bereits eng mit Behörden und Betreibern kritischer Infrastruktur zusammen.
Auch Themen wie Spionageabwehr, Terrorabwehr, Drohnenvorfälle und hybride Bedrohungen rücken immer stärker in den Fokus. Die Branche fordert deshalb klare gesetzliche Rahmenbedingungen sowie eine stärkere strategische Zusammenarbeit zwischen Staat und Sicherheitswirtschaft. Für Unternehmen bedeutet dies zugleich steigende Anforderungen an Qualität, Zertifizierung und Qualifikation. Standards wie DIN 77200, Qualitätsmanagement und moderne Einsatzdokumentation werden zunehmend wichtiger.
proSicherheit verfolgt diese Entwicklungen aufmerksam und setzt bereits heute auf moderne Sicherheitskonzepte, qualifizierte Sicherheitsmitarbeiter und digitale Sicherheitsprozesse.


