Baden-Württemberg plant eigene Polizeidrohne zur Drohnenabwehr
Das Bundesland Baden-Württemberg kündigte Anfang Ende Februar 2026 an, eine eigenständige Polizeidrohne zu entwickeln und einzusetzen, die langfristig auch bundesweit Unterstützung leisten soll. Ziel ist es, die digitale Souveränität bei sicherheitstechnischen Systemen zu stärken, insbesondere im Bereich der Drohnenabwehr, Lageüberwachung und bei komplexen Einsatzlagen.
Innenminister Thomas Strobl betonte, dass die neue Technologie nicht nur auf Sicht- und Überwachungsaufgaben ausgelegt sei, sondern auch autonome Flugfunktionen, Künstliche Intelligenz (KI) und spezielle Sensorik nutzen soll, um dynamische Gefahrenlagen frühzeitig zu erkennen und zu bewältigen. Damit soll die Abhängigkeit von ausländischen Herstellern reduziert und die Antwortfähigkeit deutscher Behörden verbessert werden.
Für Sicherheitsunternehmen wie proSicherheit wird dieser Trend bedeutsam: Die Integration von Drohnentechnologie kann sowohl den Objektschutz als auch die schnelle Lagebeurteilung bei Großveranstaltungen oder KRITIS-Aufgaben verbessern. Zugleich entstehen neue Kooperationsfelder zwischen Behörden, privatem Sicherheitsgewerbe und Technologieanbietern.

