Arbeitsschutzkontrollen 2026 verschärft – Gefährdungsbeurteilungen im Fokus
Im Zuge einer strategischen Wende in der Arbeitsschutzüberwachung haben deutsche Behörden angekündigt, die Häufigkeit sowie Intensität von Arbeitsschutzkontrollen in Betrieben im Jahr 2026 deutlich zu erhöhen. Schwerpunkt der Prüfungen wird die Qualität und Aktualität von Gefährdungsbeurteilungen sowie deren konsequente Umsetzung vor Ort sein.
Gewerbeaufsichtsämter und Unfallversicherungsträger wollen laut Beschluss vom 15. Januar 2026 verstärkt prüfen, ob Unternehmen nicht nur formale Dokumente vorweisen, sondern tatsächlich systematische Gefährdungsanalysen in ihren Arbeits- und Sicherheitsprozessen implementiert haben. Ziel ist es, Sicherheit „aktiv gelebt zu sehen“ und nicht nur als juristische Pflicht abzulegen.
Für Sicherheitsdienstleister wie proSicherheit eröffnet diese Entwicklung neue Betätigungsfelder: Beratungsangebote rund um Gefährdungsbeurteilungen, Auditvorbereitung, Compliance-Check und Organisation von Notfallplänen werden für Kunden zunehmend wichtig. Ebenso steigt der Bedarf an Schulungen und Unterweisungen für Mitarbeitende im operativen Sicherheitsbereich.

